|
Vorträge zur
Farbenlehre Goethes
In den Vorträgen von
Goethe Experimental wird in die verschiedenen Aspekte
der Farbenlehre eingeführt. Seit nahezu 200 Jahren ist
die Farbenlehre Goethes immer wieder Gegenstand
kontroverser Diskussionen. Von Naturwissenschaftlern
häufig auf das heftigste kritisiert, von Künstlern und
Philosophen geschätzt, kann sie uns lehren, unserer
Umgebung unvoreingenommen entgegenzutreten und zu lernen,
auf unsere eigenen Sinne zu vertrauen. Der
interdisziplinäre Ansatz und die phänomenologische Vorgehensweise
Goethes findet mehr und mehr Beachtung. Erleben Sie
selbst, wie einfache, leicht nachzuvollziehende
Experimente vorgeführt und in größere
Zusammenhänge eingeordnet werden.
Gerne machen wir Ihnen einen passenden Vorschlag zum
Thema Ihrer Veranstaltung! In allen Vorträge geben wir
den Zuhörern Gelegenheit, Fragen zu stellen.
 |
„Goethes
Farbenlehre - Eine Einführung"
Nach
einem kurzen Einblick in die Funktionsweise
unseres Auges beschäftigt sich der Vortrag mit
dem Naturphänomen Farbe und ihrer Erscheinung aus
dem Zusammenwirken von Licht und Dunkel. Morgen-
und Abendröte, Himmelblau und Regenbogen werden
ebenso angesprochen und im Experiment gezeigt wie
das Phänomen des farbigen Schattens.
|
 |
„Der Sinn des Sehens - Der Blick Goethes auf die
Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Auges“
Immer
wieder begegnen uns Phänomene, die
zunächst unglaubhaft oder täuschend erscheinen.
Oft jedoch entpuppen sich die
"Täuschungen" als die gesunde
Gesetzmäßigkeit des Auges. In zahlreichen
Experimenten wird gezeigt, wie das Auge auf Licht,
Dunkelheit und die Farben reagiert, und welch
aktive Rolle wir und unsere Augen spielen, wenn es
darum geht, wie wir die Welt sehen.
|
 |
„Himmelblau und Regenbogen - Über die
Phänomene der Farbentstehung"
In
unserem Alltag begegnen uns unzählige Farben, die
wir nicht immer sofort verstehen. Morgenrot,
Himmelblau, Regenbogen und die Farben auf
Seifenblasen und Ölfilmen sind nur einige
Beispiele.
Goethe bringt in seiner Farbenlehre all diese
Beobachtungen in einen phänomenologischen
Zusammenhang. Dabei versucht er Zusammenstellungen
zu finden, die auf eine Erklärung im
herkömmlichen Sinne verzichtet und stattdessen
ein Verständnis des Phänomens sucht, ohne die
Farbe zu verlassen.
|
|